Internationale PPA Konferenz erklaert Vorteile von OPC

Sie stecken in Traubenkernen, in Äpfeln und im Kakao: OPC. Ihr wahrer Name ist ein Zungenbrecher. Er lautet Oligomere Proanthocyanidine und steht für eine Art sekundärer Pflanzenstoffe. Stoffe also, die bestimmten Abwehrzwecken dienen. Nimmt ein Mensch sie zu sich, kann er diese Funktionen der OPC für sich nutzen. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1948 hat eine Vielzahl von Studien die erstaunliche Wirkkraft der OPC untersucht. Angeblich helfen sie sogar gegen Krebs. Sind OPC also eine Art Wunderheilmittel?

traubenkernextrakt opc

OPC sind natürlich vorkommende Pflanzenstoffe

Im Jahr 1948 entdeckte der Forscher Jacques Masquelier die OPC. Seitdem reißt das Interesse der Forschung nicht mehr ab. Der Grund liegt in der hohen Wirksamkeit und dem breiten Anwendungsgebiet von OPC. Sie helfen beim Regenerieren ebenso wie beim Vorbeugen gegen bestimmte Krankheiten. Industriell hergestellt, sind sie mittlerweile ein überaus beliebtes natürliches Heilmittel. Die Einnahme erfolgt dann in Kapselform. Doch natürlich lässt sich eine erhöhte Zufuhr von OPC auch dann bewerkstelligen, wenn man verstärkt Lebensmittel mit viel OPC zu sich nimmt.

Lebensmittel mit besonders viel OPC (Auswahl):

  • Schale roter Trauben, auch Traubenkerne
  • Häutchen der Erdnuss
  • Cranberries
  • Äpfel
  • Kakao

Häufig wird OPC mit Traubenkernextrakt gleichgesetzt. Das ist nur zum Teil richtig, denn der Traubenkern enthält zwar besonders viel davon. Dennoch sind OPC nur ein Teil der sogenannten Polyphenole. Die wiederum heißen auf deutsch sekundäre Pflanzenstoffe. Sie finden sich in jeder Pflanze, zumeist in den äußeren Bestandteilen wie Blätter oder Schale. Aber auch die Kerne strotzen nur so vor OPC. Stellt man aus diesen nun einen Extrakt her, vervielfacht sich natürlich die Konzentration.

Wirksamkeit der OPC

OPC haben wie alle sekundären Pflanzenstoffe besondere Wirkkraft. Sehr effektiv schützen sie die Pflanzen vor schädlichen Einflüssen. Die können aus der Umwelt kommen, etwa klimatische oder auch witterungsbedingte Probleme. Darüber hinaus bekämpfen sekundäre Pflanzenstoffe auch Parasiten. Isst man sie vermehrt und über einen längeren Zeitraum, spürt man ihre positive Wirkung. So wirken OPC in besonderem Maße antioxidativ. Damit stehen sie zwar nicht allein – doch aufgrund ihrer Konzentration in bestimmten Lebensmitteln lassen sie sich gut zu einem extrem hochdosierten Extrakt verarbeiten. Der wiederum erleichtert später die Einnahme von besonders viel OPC.

Das können OPC:

  • antioxidativ: bekämpfen freie Radikale
  • antihistamin: hemmen Entzündungen
  • antimikrobiell: bekämpfen Bakterien
  • antikanzerogen: unterstützen den Kampf gegen Krebs

All diese Eigenschaften führen zu einer besonderen Heilwirkung für den Menschen. Nimmt man also OPC über einen längeren Zeitraum in konzentrierter Form zu sich, können bestimmte Körperfehlfunktionen reguliert werden. Auch Krankheiten und Allergien werden in ihrem Verlauf positiv beeinflusst. OPC wirkt nach außen wie auch nach innen.

Es gibt also deutlich sichtbare Auswirkungen zum Beispiel im Bereich Beauty und Wellness. Darüber hinaus kann OPC ganz konkret auf das körperliche Allgemeinbefinden einwirken.

OPC – acht besondere Vorteile

Seit mehr als sechzig Jahren hatten die Forscher nun Zeit, sich intensiv mit OPC zu beschäftigen. Diese Zeit haben sie gut genutzt, wie eine Vielzahl an Studien beweist. Einige von ihnen werden hier näher vorgestellt,w ährend andere Vorteile der OPC sich aus ihren Eigenschaften ableiten lassen. Zwar bleiben noch viele Fragen offen, doch sind die Forscher im Wesentlichen einig: OPC sind nachgewiesenermaßen eine Wohltat auch für den menschlichen Organismus.

1 OPC verbessern das Hautbild

Antioxidantien gibt es viele – doch OPC sind besonders hoch konzentriert. Das macht sie so wirksam auch in Bezug auf die Beschaffenheit der menschlichen Haut. Zwar kann die Einnahme kaum einen ungünstigen Lebensstil ausgleichen: Rauchen, Alkohol und Stress lassen die Zahl der gefürchteten freien Radikale massiv ansteigen. Die wiederum wirken auch auf unser Hautbild. Wenn jetzt noch natürliche Alterungsprozesse hinzu kommen, sieht man im wahrsten Sinne des Wortes alt aus.

OPC bekämpfen diese freien Radikale und sorgen so für schönere Haut. Oxidativer Stress für Zellen wird nachhaltig verringert, wie sich in einer Studie zeigte (Quelle 1). Im Einzelnen erklärt sich das so: OPC schützen das sogenannte Faserprotein und halten dadurch Bindegewebe sowie auch Blutgefäßwände elastisch. Bilden sich etwa die kleinen Blutgefäße zurück, welche die Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen, greifen OPC ein. Die Folge: Unsere Haut sieht wieder besser aus.

Das hilft sogar bei Neurodermitis. Betroffene sind oft verzweifelt, weil Neurodermitis eine spürbare Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellt. OPC kann hier zwar auch keine Wunder tun. Außerdem braucht es nicht nur dieses eine Mittel. Vielmehr sollte gerade bei Neurodermitis ein Kombination unterschiedlicher therapeutischer Ansätze zur Ausführung kommen. Unterstützen können OPC aber auf jeden Fall. Das liegt an ihrer umfassenden Wirkung: Sie sind nicht nur antioxidativ, sondern auch entzündungshemmend. Zudem fördern sie den Aufbau neuer Zellen und damit die Regeneration der Haut.

2 OPC fördert die Wundheilung

Diese Eigenschaft der Zellregeneration unterstützt natürlich auch bei der Wundheilung. Sie verläuft mit OPC schneller, also effektiver. Um das zu verstehen, werfen wir kurz einen Blick auf die Abläufe bei einer Verletzung: Wird unser Körper verletzt, setzen automatisch Abwehrmechanismen ein. Die Wunde kann anschwellen, rot werden, zudem oft Wärmegefühl. Das liegt daran, dass der Körper mehr Blut in die betreffende Region pumpt. Zudem gibt er ein Schmerzsignal ans Gehirn weiter. Der Zweck: Man soll die Wunde schonen, schädliche Bakterien sollen ausgeleitet werden. Zudem garantiert die bessere Versorgung eine raschere Heilung – im Blut sind Abwehrzellen, welche bei der Heilung entscheidend mitwirken.

OPC helfen sowohl bei der Regeneration, als auch bei der Abwehr von Komplikationen. Das geschieht auf zweierlei Art. Zunächst unterstützen OPC die Neubildung von Zellen, Bindegewebe und Blutgefäßen. Damit schreiten die grundlegenden Prozesse der Wundheilung rascher voran. Außerdem sorgen die Pflanzenstoffe für ein rascheres Abklingen von eventuellen Entzündungen. Sollten schädliche Bakterien in die Wunde gelangt sein, kommt die antibakterielle Wirkung zum Tragen. Wer also nach einer OP oder bei Verletzung den Wundheilungsprozess unterstützen möchte, sollte eine zusätzliche Einnahme von OPC in Erwägung ziehen.

3 OPC unterstützt Gehirn und Nerven

Ganz allgemein verlangsamen OPC wesentliche Alterungsprozesse. Das betrifft nicht nur die Haut. Eine Studie geht sogar davon aus, dass Alzheimer vorgebeugt wird! Die Grundannahme: OPC überwinden die Blut-Hirnschranke und wirken aktiv auf das Gehirn ein. Nicht nur verbessert sich dadurch die Konzentration. Versuche an Mäusen zeigten zudem: Die gefürchteten Plaques, die als Ursache von Alzheimer gelten, werden bei regelmäßiger Einnahme von Traubenkernextrakt verringert. (Quelle 2)

Doch OPC können noch mehr. Bei AD(H)S, das ist die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, gelten als sanfte Alternative zu Pharmamitteln. Der Grund für diese Krankheit ist immer noch nicht geklärt, wird aber unter anderem in einer Stoffwechselstörung vermutet. Sie führt zu einer Störung der Neurotransmitter. Diese Botenstoffe leiten Reize zu den Zellen weiter und veranlassen sie so zu bestimmten Handlungen. Ist dieser Prozess gestört, bietet es sich an, Heilmittel einzusetzen, die den Prozess regulieren. OPC besitzen diese Eigenschaft – sie wirken direkt auf die Neurotransmitter. (Quelle 3)

4 OPC fördern Herz und Kreislauf

Auch hier kommt die Fähigkeit der OPC zum Einsatz, das Bindegewebe zu schützen und bei Bedarf rasch zu regenerieren. Wenn nämlich Blutgefäße verkalken, also weniger elastisch sind, kommt es zu lebensbedrohlichen Herzkreislauferkrankungen. OPC schützen davor: Ob Bluthochdruck oder gar Arteriosklerose, OPC stehen in dem Ruf, das Schlimmste zu verhindern. Besonders bei frühzeitiger Einnahme können sie helfen, schädliche Ablagerungen zu verringern. Damit bleibt der Blutkreislauf in Fluss, das Herz kann besser arbeiten.

Power Energie durch OPC

Leider ist es mit den Jahren unausweichlich, dass sich die Elastizität von Blutgefäßen verschlechtert. Doch kein Mensch muss diesen Prozess einfach hinnehmen. Es liegt bei jedem selbst, ob er seinen Körper unterstützt: Besonders in fortgeschrittenem Alter, bei Übergewicht oder auch bei hohem Cholesterinspiegel kann die Einnahme von OPC hilfreich sein. Somit beugt OPC sogar Diabetes vor! Auch hier gilt aber: Die Einnahme von OPC kann einen gesunden Lebensstil nicht ersetzen.

5 OPC für gesunden Haarwuchs

Überhaupt sollte man sich immer wieder klar machen: OPC sind keine Wundermittel. So können sie einer Glatze kaum entgegenwirken. Wer allerdings an spärlichem Haarwuchs leidet oder seine Haarpracht unzufrieden ist, der darf OPC ruhig einmal testen. Die nämlich haben nachgewiesenermaßen einen positiven Effekt auf den Haarwuchs. Das Haar wird weicher und glänzt mehr, sieht also gesünder aus. Das liegt an mehreren Wirkungen, die aber alle miteinander zusammenhängen.

Zunächst beeinflussen OPC den Zyklus, in dem die Haare nachwachsen. Damit sorgen sie für mehr Haare in der Wachstumsphase. Außerdem konnten Studien aus Japan zeigen, dass Haare mit der Einnahme von OPC dichter und länger wachsen als ohne OPC. Die Versuche wurden mit Mäusen durchgeführt, deren Haarwuchs ebenso wie beim Menschen verläuft. (Quelle 4)

6 OPC für gesunde Augen

Würde man nicht altern, dann könnte man vermutlich auch in fortgeschrittenem Lebensalter sehen wie ein Adler. Leider sterben auch im Auge mit den Jahren mehr Zellen ab, als neu gebildet werden können. Makuladegeneration zum Beispiel lässt Netzhautzellen absterben. Infolgedessen verschlechtert sich das Sehvermögen rapide. Freie Radikale treten vermehrt auf und greifen das Gewebe an. Hinzu kommen mit zunehmendem Alter permanente Entzündungsprozesse, welche die natürlichen Heilkräfte des Körpers schwächen und somit eine Heilung erschweren.

OPC beugen dem vor. Der Grund: Sie fördern die Durchblutung und helfen so, Alterungsprozesse zu verlangsamen. Weil sie die freien Radikale in Schach halten, helfen sie den Augen, länger durchzuhalten. Das ist in der heutigen Zeit besonders wichtig. Schließlich gibt es nicht nur Krankheiten – eine erhöhte Beanspruchung der Augen durch Smartphones und Computer lässt sie schneller austrocknen. Wer nicht ständig mit Augentropfen hantieren möchte, der sollte OPC einmal ausprobieren.

7 OPC gegen Prämenstruelles Syndrom (PMS)

PMS hat viele Gesichter. Wenige Tage vor der Regel treten Stimmungsschwankungen auf, Migräne oder andere Formen von Kopfschmerz sind keine Seltenheit. Auch unnatürlich starke Regelschmerzen zählen dazu. Hat die Regel erst einmal eingesetzt, bessern sich die Beschwerden meist recht zügig. Dennoch ist es ärgerlich und belastend, jeden Monat neu darunter zu leiden.

Obwohl noch nicht klar ist, worin die Wirkung von OPC in diesem Fall besteht, berichten viele Frauen davon, dass ihnen die Einnahme von OPC hilft. Vielleicht liegt es daran, dass OPC regulierend in den Hormonhaushalt eingreifen. Zudem wird das Immunsystem gestärkt. Das führt nicht nur zu verbesserter Stressresistenz, sondern auch zur Linderung einiger der Symptome aus dem Formenkreis rund um PMS. Bereits nach zwei Monaten regelmäßiger Einnahme berichten Probandinnen von einer Besserung der Beschwerden. (Quelle 5)

Außerdem ist eine Mindestdosierung erforderlich, was auch in anderen Studien immer wieder betont wird. Die Einnahme in Kapselform bringt die besten Ergebnisse – schon darum, weil niemand mit der Nahrung genügend OPC zu sich nimmt. In Kapseln hingegen ist die Menge ausreichend, OPC zur vollen Wirkung zu verhelfen.

8 Helfen OPC gegen Krebs?

Studien lassen darauf schließen, denn OPC hemmen sogar das Tumorwachstum. Aber auch, wenn der Tumor sich schon schon gebildet hat, können OPC helfen, denn gegen die gefürchtete Metastasenbildung kämpfen sie ebenso. OPC gelten darum als sogenannte chemoprotektive Substanz: Sie verhindern im günstigsten Fall die Bildung von Krebs.

Ob Lungenkrebs, Hautkrebs oder Magenkrebs, OPC sind dabei erstaunlich effektiv. Auch Brust- und Prostatakrebs werden positiv beeinflusst. Eine weitere Studie zeigt, dass gesunde Zellen dabei nicht beeinträchtigt werden, während bösartig veränderte Zellen durch OPC am Wachstum gehindert werden (Quelle 6). Unterstützend kann es bei Chemotherapie herangezogen werden. Auch häufige Nebenwirkungen einer solchen Therapie mildert diese erstaunliche Substanz.

Weitere positive Auswirkungen:

  • Nierenerkrankungen
  • Krampfadern und Ödeme
  • hemmt Hepatitis C Virus
  • bekämpft Biofilm bei Candida

Einnahme von OPC

Sie erfolgt in Kapselform. Wie jede Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln ist am besten mit dem Arzt abzuklären, ob eine Einnahme sinnvoll ist. Nebenwirkungen sind bisher kaum bekannt. Lediglich bei einer allergischen Reaktion auf Trauben ist auch Traubenkernextrakt – und damit OPC – zu meiden. Ansonsten ist die Einnahme zusammen mit Vitamin C empfehlenswert, weil OPC dessen Aufnahme fördert. Es gibt sogar Forschungen dazu, welche Dosis toxisch sei – ohne Ergebnis. Bei der Einnahme sollte man sich dennoch an die Herstellerempfehlungen halten.

Fazit: OPC überzeugt als natürliches Heilmittel

OPC ist aus der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken. Seine gute Verträglichkeit und große Wirksamkeit trugen dem Pflanzenwirkstoff den Ruf eines Wundermittels ein. Dabei ist die Wirkweise durch zahlreiche Studien belegt – das ganze Gegenteil eines Wundermittels. Vom Schönheitsmittel über Hilfe bei Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Krebs: OPC helfen dem Körper, sich selbst zu regenerieren. Sie unterstützen den Kampf gegen freie Radikale, wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Damit können OPC selbst den Kampf mit dem Alter aufnehmen. Voraussetzung ist allerdings immer die Aufnahme in konzentrierter Form. Zudem sollte man OPC über mehrere Wochen, besser Monate zu sich nehmen. Die positiven Ergebnisse sind nicht nur im Krankheitsfall außergewöhnlich. Auch zur vorbeugenden Einnahme eignen sich die OPC hervorragend. Damit bieten sie eine schonende Alternative oder auch Unterstützung der Schulmedizin.

Quellen und weitere nützliche Informationen zu OPC

  1. https://www.truehealth.org/die-6-besten-opc-produkte/
  2. https://www.truehealth.org/opc-wirkung-studien/
  3. https://www.truehealth.org/opc-und-vitamin-c/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24751946
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18562609
  6. Simons, Anne: “Frauen leben länger mit OPC: der Vitalstoff für körperliche Gesundheit, strahlende Schönheit und eine entspannte Psyche” München: Knaur, 2018. (S. 121 ff.)
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9833041
  8. Simons, Anne: “Frauen leben länger mit OPC: der Vitalstoff für körperliche Gesundheit, strahlende Schönheit und eine entspannte Psyche” München: Knaur, 2018. (S. 99 ff.)
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10469619

ICOP Auflistung weiterer natürlicher Potenzmittel im groben Überblick

Ashwagandha

Ashwagandha ist Bestandteil des Ayurveda und wird aufgrund seiner Wirkungsweise auch als “Indischer Ginseng” bezeichnet. Das krautartige Nachtschattengewächs wird bis zu eineinhalb Meter hoch. Diese Pflanze wächst in Asien, Afrika und im Mittelmeerraum. Das wertvolle und nährstoffreiche Ashwagandha Pulver wird aus den Wurzeln der Pflanze hergestellt.

Besonders für gestresste Männer mit Potenzstörungen ist der Verzehr von Ashwagandha geeignet.

Ginseng

Ginseng ist in der chinesischen Medizin seit Jahrtausenden zur Behandlung beinahe ein Allheilmittel. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass es auch eine leichte potenzfördernde Wirkung hat. Generell ist die Wurzel nebenwirkungsarm, doch sollten vor allem Diabetiker Ginseng sehr vorsichtig als natürliches Potenzmittel anwenden, da es in Verbindung mit Diabetesmedikamenten einen sehr niedrigen Blutzuckerspiegel zur Folge hat.

Cordyceps

Cordyceps ist in der traditionellen Chinesischen Medizin einer der wirksamsten und vielseitigsten Heilpilze. Sportler erhöhen durch Einnahme von Cordyceps ihre Kondition und Leistungsfähigkeit. Bei Menschen mit Abwehrschwäche stärkt der Pilz das Immunsystem.

Cordycaps Pilze

Bei Autoimmunerkrankungen wird das Immunsystem gedrosselt. Cordyceps wirkt gleichzeitig bei Bluthochdruck und Cholesterinproblemen. Seine größte Spezialität liegt allerdings in der Potenz- und Libidosteigerung. Die Kaiser des alten China nahmen den Cordyceps Pilz ein, um ihre Potenz zu stärken, wenn sie in ihren Harem gehen wollten. Lesen Sie mehr darüber unter: https://www.biothemen.de/Heilpflanzen/vitalpilze/cordyceps.html.

Was ist Cordyceps

Cordyceps sinensis ist ein recht seltener Pilz, der in 3000 bis 5000 Metern Höhe im Himalaya und auf anderen Gebirgsketten im Tibet und Chinas gedeiht. Der Pilz wird bereits seit Jahrtausenden von der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und ist einer der stärksten Heilpilze, die bekannt sind.

Cordyceps hat die Gestalt einer Raupe. Bei den Chinesen heißt dieser Pilz Dong Chong Xia Cao und das bedeutet Winterraupe-Sommergras. Dieser seltsame Name hat den Ursprung in der besonderen Daseinsweise des Pilzes.

Der Cordyceps kann nur mit Hilfe einer Raupe, selber überleben. Als Pilzspore befällt er, eine in der Erde lebende Raupe von einem bestimmten Nachtfalter und verzehrt diese im Laufe der Wintermonate von innen. Daher kommt die Bezeichnung “Winterraupe”. Der Cordyceps Pilz ist demnach ein Parasit. Von der einstigen Raupe bleibt nur ihre mumifizierte Hülle übrig. Innen ist sie völlig mit dem Mycel des Cordyceps ausgefüllt. Im Sommer wächst dann aus der Hinterseite des toten Raupenkopfes der Fruchtkörper des Pilzes auf die Erdoberfläche hinaus. Dieser sieht allerdings eher wie ein Gras aus, als dass es an einen Pilz erinnert. Der Pilzkörper ist nämlich schmal, fingerförmig und besitzt keinen Hut. Daherkommt der Name “Sommergras”.

Maca – Natürliches Aphrodisiakum

Maca wurde bei den Inkas in Peru “königliche Mahlzeit” genannt und ist ein natürliches Aphrodisiakum. Das interessante Heilmittel – erfreut sich mittlerweile auch bei uns immer größerer Beliebtheit. Inzwischen haben wissenschaftliche Studien von verschiedenen Universitäten die diversen gesundheitlichen Aspekte der Knolle aus den Anden untersucht und die Wirkungsweisebelegt.

So wirkt Maca tatsächlich!

Maca (Lepidium meyenii) ähnelt unserer heimischen Gartenkresse, aus den Anden Perus. Ihre Wurzel sind knollenförmig und werden seit mehr als 2000 Jahren aufgrund ihrer Nähr- und Vitalstoffen von den Inkas hoch geschätzt. Bis in die heutige Zeit dürfen in den Dörfern der Anden nur verheiratete Paare Maca genießen. Die Knollen gelten als starkes Aphrodisiakum.

Klinische Studien zeigten, dass die Maca-Wurzel zur Steigerung von sexueller Lust, Orgasmusfähigkeit und zur Anregung der Spermienproduktion beträgt. Bei Menschen zeigten sich erstaunliche Ergebnisse. Der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales, gab zwölf Männern zwischen 20 und 40 Jahren drei Monate lang Maca und untersuchte danach ihre Fruchtbarkeit. Zwei Wochen später zweigte sich eine Verdoppelung der Spermienzahl. Maca wirkt sich im Allgemeinen vitalisierend auf den menschlichen Körper aus. Neben dieser Wirkung, hat Maca einen ausgleichenden Effekt auf den menschlichen Hormonhaushalt und das Nervenkostüm: Müdigkeit, Stress, Erschöpfung wird entgegengewirkt. Dadurch fühlt nicht nur Mann sich entspannter, fitter und körperlich belastbarer. In der traditionellen Medizin wird Maca auch gegen viele andere Erkrankungen eingesetzt

Muskatnuss

Auf der Suche nach natürlichen Potenzmitteln findet sich die Muskatnuss. In der Familie der Muskatnussgewächse ist der Muskatnussbaum vor allem wegen der Muskatnuss, einem bekannten Gewürz beliebt. Grenada ist das Hauptexportland von Muskatnüssen. Die Muskatnuss vor allem in der Küche geschätzt und auch als Öl für Parfüm verwendet. Als Potenzmittel sollen die Wirkstoffe, die in der Nuss enthalten die Durchblutung des Penis steigern. Durch das kräftige Aroma soll der Geruchssinn beeinflusst werden, um die Lust zu steigern. Europäer kennen die Muskatnuss hauptsächlich als wohlriechendes Gewürz. In Asien wird die Nuss schon geraume Zeit als Heilmittel verwendet.

Die asiatischen Heiler setzen auf die Wirkung der wertvollen Inhaltsstoffe wie Terpen, Eugenol, Lignane oder den ätherischen Ölen der Muskatnuss. Die Wirkung der Muskatnuss wurde auch von Hildegard von Bingen eingesetzt. Selbst bei der Heilung von Pestkranken soll die Muskatnuss eine Rolle gespielt haben. In der Ayurveda entkrampft sie und wirkt beruhigend auf das Nervensystem.


Vorsicht ist bei einer Überdosierung mit der Muskatnuss geboten. Es kann zu Vergiftungen kommen.


Rezeptfreie die Potenz steigernde Mittel in Tabletten- oder Kapselform

Tribulus Terrestris

Tribulus Terrestris sind in Tablettenform gepresste Nahrungsergänzungsmittel. Tribosteron ist die Mischung aus verschiedenen Wirkstoffen. Hergestellt werden die Substanzen aus dem Dornengewächs der Tribulus – Gattung. Pflanzen dieser Gattung enthalten Saponine. Saponine und gehören zu den so genannten Phytosterinen. Diese werden bei der Behandlung von benigner Prostatahyperplasie, aber auch der Östrogensynthese angewendet.

Tribulus-Pflanze

Die Einnahme von Tribulus Terrestris ist männlichen Kraftsportlern über 30 zu empfehlen. Ab 30 fällt der Testosteronspiegel ab, das kann zu einer Verminderung der Muskelmasse führen.

Bei Frauen soll Tribullus das follikelstimulierende Hormon (FSH) erhöhen und damit die Fruchtbarkeit und damit auch die Libido erhöhen. Tribulus Terrestris soll auch Abgeschlagenheit oder Aggressivität vermindern. Die Einnahme von Tribulus Terrestris bleibt ausschließlich Erwachsenen vorbehalten.

Yohimbin

Ein altbekanntes Mittel zur Behandlung von Potenzstörungen ist Yohimbin. Es wird aus der Rinde des Yohimbe-Baums aus Kamerun hergestellt. Es wird meist bei psychisch bedingter und leichter organischer erektiler Dysfunktion angewandt.

die Yohimbe Rinde

Verkauft wird der Wirkstoff als Yocon-Glenwood® ein Produkt der Firma Glenwood, und Yohimbin “Spiegel”® ein Produkt der Firma DESMA. Der Wirkstoff ist Yohimbin-Hydrochlorid. Die Dosierung ist 5 mg Yohimbin-Hydrochlorid pro Tablette.

Yohimbin wird regelmäßig eingenommen. Empfohlen werden 10 mg pro Tag empfohlen. Eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit ist bereits nach 14 Tagen konstanter Einnahme zu erwarten. Eine Therapie von mindestens 6 Wochen ist sinnvoll. Auch eine Einnahme von 2 bis 3 Tabletten eine Stunde vor dem Geschlechtsakt kann empfohlen werden.

Nebenwirkungen können sein:

  • Magen-Darmprobleme: Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
  • neurologische Symptome: Unruhe, Angst, gesteigerter Bewegungsdrang, Schlafstörungen, Nervosität.
  • Herz-Kreislaufprobleme: Blutdrucksenkung, Herzrasen, Blutdruckerhöhung, Herzrhythmusstörung

Der Wirkstoff ist in vielen rezeptfreien Mitteln erhalten und wird, als die Erektionshilfe vom Äquator, gepriesen.

Potenzan – rezeptfrei- natürlich!

Bei Potenzan handelt es um ein natürliches Mittel zur Potenzsteigerung. Es besteht zu 100% aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, es ist ein Nahrungsergänzungsmittel ohne Nebenwirkungen. Potenzan ist rezeptfrei erhältlich. Es kommt immer häufiger zu stressbedingten Erektionsstörungen oder Impotenz. Das Thema interessiert nicht nur den Mann, die Partnerschaft leidet meist sehr darunter.

Potenzen hat folgende Wirkung:

  • Deutlich besseres Lustempfinden – mit Sofortwirkung
  • Empfehlung: 1 Kapsel 30 Minuten vor dem Koitus
  • Potenzan Potenzmittel für mehr sexuelle Leistungsfähigkeit –
  • Stärkere, deutlich verbesserte und längere Erektion
  • Potenzan enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe
  • Ohne Nebenwirkungen
  • Rezeptfrei
  • Ohne Gewöhnungseffekte

Meine Untersuchung von Erektionsmitteln und Human Growth Hormonen

Ich bin ein Mann von 40 Jahren, stehe voll im Berufsleben und habe einen dementsprechend hohen Stresspegel. Diese Tatsache schlägt sich in einer geminderten Libido nieder. Ich komme nachmittags sehr geschafft von der Arbeit und schlafe auf der Stelle ein. Wache ich auf, gibt es noch etwas im Fernsehen und dann geht es wieder ins Bett, wo ich augenblicklich im Traumland lande. Obwohl ich eine nette attraktive Partnerin besitze steht mir der Sinn nicht ach Sex, wenn es dann doch dazu kommt, ist bei mir oft nicht viel los.

Meine Frustration

Ich habe Angst meine Arterien zu verlieren und suche eine Möglichkeit meine Potenz zu steigern. Meine Partnerin hat sich noch nicht groß beschwert. Sie nimmt Rücksicht auf meine angespannte berufliche Situation, doch wie lange kann sie es tolerieren?

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mit natürlichen Potenzmitteln und deren Wirkung, da ich die chemischen Mittel ablehne.

Wie wirken Potenzmittel?

Erklärung MittelGegen Impotenz helfen verschiedene Medikamente. Diese Mittel sind für Männer, die an an einer erektilen Dysfunktion leiden eine gute Hilfe. Bei diesen Herren richtet sich der Penis bei sexueller Erregung nicht ausreichend auf, ein normaler Geschlechtsverkehr kann nicht stattfinden. Die drei Arzneistoffe in den Medikamenten hemmen ein Enzym, das die für die Erektion so wichtige Erweiterung der Gefäße im Schwellkörper steuert. Dieses Enzym wird Phosphodiesterase 5 gnannt. Ist es gehemmt, kann mehr Blut in den Penis gelangen und es kommt zur Erektion.

Die meisten sind rezeptpflichtig, nur wenige Potenzmittel sind ohne Rezept erhältlich. Ein Mann sollte zunächst den Arzt aufsuchen. Potenzprobleme können verschiedene Ursachen haben und auch Vorboten von ernsthafte Erkrankungen, wie etwa das bestehen einer Erkrankung an den Herzkranzgefäßen sein. Bei einer schweren Herzschwäche, verschiedenen Leberkrankheiten oder zu niedrigem Blutdruck können diverse Medikamente kontraproduktiv sein und Schaden anrichten.

Was muss bei der Anwendung von Potenzmittel beachtet werden ?

Das Medikament muss von dem Patienten rechzeitig vor einem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Mindestens eine halbe Stunde vorher sollte die Einnahme erfolgt sein. Wie lange die Wirkung anhält ist individuell verschieden. Viele natürliche Potenzmittel sind wirkungslos.

Von Bullenhoden bis hin zur Haifischflossensuppe wurden seit Menschengedenken in allen Kulturen natürliche Potenzmittel ausprobiert. Diese Mittel sind Jahrhunderte alt und viele von ihnen enthalten einen ähnliche oder den gleiche Wirkstoff wie die gut bekannte “blaue Pille”. Bei den natürlichen Potenzmitteln ist der Placeboeffekt, ein springender Punkt. Die Psyche spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Doch haben auch die so sehr gepriesenen natürlichen Mittel Nebenwirkungen, die eine große Gefahr für die Gesundheit des Mannes darstellen, der sie einnimmt. Hier verschaffe ich Ihnen einen Überblick über Risiken und Nebenwirkungen, die von natürlichen Potenzmitteln ausgehen.

Liebesnest auffrischen mit Potenz

Natürliche Wirkstoffe – Segen oder Fluch?

Natürliche Potenzmittel umfassen eine hohe Zahl sehr unterschiedlicher Wirkstoffer. Die große Zahl zeigt wie hoch der Bedarf an solcherlei Mitteln bei Männern ist, und gleichzeitig zeigt es an wie schwer sich Männer tun, die bei Erektionsschwierigkeiten mit einem Arzt darüber zu sprechen. Weniger als ein Viertel der Betroffenen zieht einen Arzt zu Rate. Viele Männer setzen ihre Gesundheit mit meist professionellen Mitteln aufs Spiel. Sie wissen nicht, dass Impotenz ein erstes Warnsignal des Körpers für schwerwiegendere Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems ist, wie es zum Beispiel die Krankheiten Diabetes oder Bluthochdruck sind. Meistens ist Impotenz eine langsame Verschlechterung der Blutgefässe im Penisbereich.

Meine Erfahrungen mit Wachstumshormonen

Schon als Jugendlicher war ich eher schmächtig und immer einen Kopf kleiner als meine Klassenkameraden. Klar, dass ich dadurch ein häufiges Opfer von Spott und Hänseleien wurde. Auch bei den Mädchen war ich nicht gerade der Beliebteste. Diese Situation setzte mir sehr zu und mit knapp 18 Jahren begann ich daher intensiv Sport zu treiben. Vor allem mein Muskelaufbau Training zeigte langsam aber sicher Erfolge und ich freute mich über jede kleine Veränderung die mein Körper durchmachte. Doch nach ein paar Monaten stagnierte mein Fortschritt und ich wurde wieder zunehmend frustrierter.

Während meines Fitness Trainings beobachtete ich neidisch die Muskelprotze rechts und links neben mir, die mir von Tag zu Tag muskulöser erschienen. Einer dieser durchtrainierten Männer muss wohl meine Blicke bemerkt haben, denn am nächsten Tag fragte er mich, ob ich Interesse daran hätte meinem Muskelaufbau zu beschleunigen. Dass viele Sportler sich Nahrungsergänzungsmittel und Proteinpulver bedienen hatte ich schon mitbekommen, doch der Typ meinte, dass er etwas ganz anderes im Sinn habe. Er und viele andere Sportler im Fitnessstudio würden regelmäßig zu Wachstumshormonen und HGH greifen und ob ich nicht auch Interesse daran hätte, es auch einmal zu probieren. Über diese Frage musste ich erst mal eine Weile nachdenken.

Was ist HGH eigentlich?

HGH TablettenBevor ich mich auf den Kauf irgendwelcher Substanzen einließ, wollte ich mich erst mal genau darüber informieren, um was es sich bei den mir angebotenen Wirkstoffen eigentlich handelt. Ich las, dass HGH für den Begriff Human Growth Hormone stand und auch unter dem Namen Somatropin bekannt war. HGH wird in der Hypophyse gebildet und ist ein körpereigenes Wachstumshormon.

Das meiste Somatropin schüttet der Körper während der Schlafphase aus und in der Pubertät erreicht die HGH Produktion seinen Zenit. Je älter man wird, desto weniger HGH bildet der Körper. Somatropin fördert das Wachstum und ebenfalls dafür zuständig, dass die Zellproduktion reibungslos funktioniert. Da mich das Thema HGH mich mittlerweile sehr interessierte, vertiefte ich meine Recherche. Als nächstes beschäftigte mich die Frage, was passiert, wenn der Körper zu wenig Somatropin produziert.

Was ist die Folge eines HGH Mangels?

Ein Wachstumshormonmagel kann bei Kindern und Jugendlichen für ein verzögertes Wachstum sorgen und auch die Muskelbildung, sowie den Fettabbau des Körpers negativ beeinflussen. Ich begann schon mich zu fragen, ob meine geringe Größe wohl auch auf einen Mangel an HGH zurück zu führen ist. Ich las weiter und erfuhr, dass ein Wachstumshormonmangel auch niedrige Blutzuckerwerte zur Folge haben kann. Die Ursachen, die zu einer unzureichenden Produktion des Wachstumshormons HGH führen können, sind sehr unterschiedlich.

Der Mangel an dem Hormon Somatropin kann alleine oder im Zusammenhang mit anderen Hormonstörungen auftreten und kann auf genetische Ursachen, Verletzungen der Hirnanhangdrüse oder einem Hirntumor zurück zu führen sein. Neben dem verminderten Wachstum, sprechen auch kleine Hände und Füße, ein Gesicht, das lange kindlich erscheint und eine Gewichtszunahme im Bereich des Bauchs und der Hüfte. Ich war zwar nicht gerade besonders groß gewachsen, doch die für einen HGH Mangel typische Größe von 130 bis 140 Zentimeter schlug ich um Längen.

Wird Somatropin als Arzneimittel eingesetzt?

Seit einigen Jahren wird Somatropin künstlich hergestellt und zur Behandlung von Wachstumsstörungen von Kindern oder von Erwachsenenwachstumsstörungen eingesetzt. HGH sollte meiner kurzen Recherche nach zu urteilen unbedingt von einem Arzt verschrieben werden. Langsam fragte ich mich, ob es wohl wirklich so eine gute Idee sei, das Präparat von meinem Bekannten aus dem Fitnessstudio anzunehmen. Ich fragte mich, welche Auswirkungen es wohl auf meinen Körper haben würde, wenn ich dennoch mit Wachstumshormonen herumexperimentieren würde.

Welche Wirkung hat die Einnahme von HGH bei Menschen ohne Wachstumsstörung?

Im Internet konnte ich viele Sportler – und Bodybuilder Foren finden, in denen die Mitglieder über die Wirkung von HGH schwärmten. Vor allen Dingen die muskelaufbauende und die fettaufbauenden Effekte, die durch die Einnahme von Somatropin eintreten können. Viele Bodybuilder waren der Ansicht, dass sie mit der Hilfe von HGH das Optimum aus ihren Körpern herausholen könnten. Doch nicht alle Experten, die sich mit dem Thema HGH beschäftigten, waren von der medizinisch nicht indizierten Einnahme des Wachstumshormons begeistert.

Eine Studie der britischen University of Southampton aus dem Jahre 2011 stellte fest, dass es nur schwache Hinweise darauf gibt, dass die Einnahme von HGH tatsächlich einen deutlichen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit der Sportler hat. Dafür entdeckte ich im Netz erschreckend viele Nebenwirkungen, die mir bei einer Einnahme von HGH blühen konnten. Immer wieder tauchte das Wort Akromegalie als mögliche Nebenwirkung einer medizinisch nicht notwendigen Einnahme von HGH auf. Da ich nicht wusste, was der Begriff bedeutet, schaute ich schnell nach. Das Wort beschreibt eine ausgeprägte Vergrößerung der äußeren Extremitäten wie Händen, Füßen, Ohren oder der Nase.

Normalerweise war von dieser Erkrankung nur betroffen, wer unter einer Überproduktion des Wachstumshormons Somatropin leidet. Ich war ehrlich gesagt etwas erschrocken. Andere Nebenwirkungen auf die ich stieß waren unter anderem die Verdünnung des Unterhaut Fettgewebes oder massive Durchblutungsstörungen. Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher, dass ich mich lieber nach Alternativen zu einer selbst verabreichten HGH Therapie umsehen würde. Für Menschen, die tatsächlich an einem Mangel an diesem Hormon leiden, ist die Behandlung aber Gold wert.

Was kann man tun, um die Wachstumshormonproduktion auf natürlichem Wege anzukurbeln?

Da ich die positiven Effekte einer optimal funktionierenden HGH Produktion gerne nutzen wollte, ohne unter Nebenwirkungen einer künstlichen Zufuhr zu leiden, informierte ich mich über dieses Thema. Neben den üblichen Ratschlägen zu einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf, fand ich im Internet viele Artikel, die den positiven Einfluss von Proteinen und einer kohlenhydratarmen Ernährung auf die HGH Produktion des Körpers lobten.

Andere Sportler rieten mir, es doch mal mit HGH Freisetzern wie der Aminosäure Arginin zu probieren. Ich denke auf dieses Experiment kann ich mich getrost einlassen.